Ritz-Fabrik & Villa

Neues Zentrum schaffen

Als historischer Gewerbebau markiert die Biskuitfabrik die Mitte des neuen Quartiers, welches gleichsam ein neues Subzenturm von Laupen bilden soll. Im Bereich zwischen der Fabrik und der ehemaligen Ritz-Villa entsteht eine Empfangssituation mit Kurzzeitparking für den Lebensmittelladen im Fabrikgebäude sowie zum gemeinsamen Grünraum und Spielplatz der Siedlung.

Dieser Empfangsraum soll mit einem Baumkarree besetzt werden. Als Schattendach zeichnet dieses den Raum gemäss seiner öffentlichen Bedeutung aus. Entlang der ganzen Bösingenstrasse verläuft das Trottoir künftig durchgehend bis an die Kantonsgrenze.

Ritz-Fabrik & Fabrikatenvilla
Ritz-Fabrik & Fabrikatenvilla

Die denkmalgeschützten Ritz-Gebäude bleiben bestehen

Die Ritz-Fabrik bildet die Mitte des neuen Quartiers. Die Hallenbauten werden rückgebaut, die denkmalgeschützte Fabrik bleibt erhalten und wird mit neuer Nutzung, so z.B. mit einem Lebensmittelladen versehen.

Der annähernd quadratische Komplex der Ritz-Fabrik wird auf einer umlaufenden Asphaltfläche freigestellt. Dabei entsteht wichtige Zirkulationsfläche für die zukünftige Durchwegung des Quartiers und die Anbindung des Bösigefelds. Erbaut wurde der Gebäudekomplex ab 1895. Ausgehend vom Hauptgebäude können heute bis zu acht Bauetappen erkannt werden. Die statisch, relativ freien Grundrisse der Produktionshallen können mit geringem Aufwand in Ladenflächen für einen Detailhändler umgewandelt werden. Die verschiedenen Bauetappen sollen dabei auch bei neuer Nutzung ablesbar bleiben.

Die Hallenbauten werden rückgebaut, die denkmalgeschützte Fabrik bleibt erhalten. Somit entsteht das neue Quartier ausgehend von diesem geschichtsträchtigen Ort und bildet zukünftig einen möglichen Treffpunkt für die Anwohnenden.

Die Villa und der Villengarten bleiben erhalten

Die Villa und deren Garten mit dessen Baumbestand bleiben in ihrem Charakter erhalten. Der Garten muss auch künftig als autonome Gesamtanlage gelesen werden. Die Garagen werden ersetzt und neu platziert. Dabei fungiert die Garage und die Einstellhallenauffahrt des Baubereichs B als Raumeinteiler.